SEEBRÜCKE – Schafft sichere Häfen!

Empfehlung: seebruecke.org

Die Idee der SEEBRÜCKE ist, dass sich überall Leute anschließen und selbst Aktionen planen. Wenn gewünscht, könnt ihr unsere Grafiken und den Namen nutzen, damit alle Veranstaltungen als Teil der SEEBRÜCKE wahrgenommen werden. Wir nehmen eure Veranstaltungen gern auf unseren Kanälen mit auf und verbreiten sie.

Hier haben wir alles zusammengetragen, was ihr an Material und Infos braucht, um schnellstmöglich selbst eine Demo oder andere Aktion vor Ort bei euch zu starten. Wenn ihr weiterführende Fragen habt, schreibt einfach eine Mail an action@seebruecke.org.

Menschen auf dem Mittelmeer sterben zu lassen, um die Abschottung Europas weiter voranzubringen und politische Machtkämpfe auszutragen, ist unerträglich und spricht gegen jegliche Humanität. Migration ist und war schon immer Teil unserer Gesellschaft! Statt dass die Grenzen dicht gemacht werden, brauchen wir ein offenes Europa, solidarische Städte, und sichere Häfen.
Die Seebrücke ist eine internationale Bewegung, getragen von verschiedenen Bündnissen und Akteur*innen der Zivilgesellschaft.
Wir solidarisieren uns mit allen Menschen auf der Flucht und fordern von der deutschen und europäischen Politik sichere Fluchtwege, eine Entkriminalisierung der Seenotrettung und eine menschenwürdige Aufnahme der Menschen, die fliehen mussten oder noch auf der Flucht sind.
Sei auch du Teil der Bewegung!
    1. Bekenne Farbe: Zeige die Farbe orange überall als Zeichen der grenzenlosen Solidarität mit Geflüchteten und der Seenotrettung. Trage ein orangefarbenes Tuch – als Halstuch, am Rucksack, um das Halsband deines Hundes, oder hänge eine orangene Fahne aus deinem Fenster. So ist für alle klar, dass du dich für sichere Fluchtwege und Seenotrettung stark machst.
  1. Starte selbst eine Aktion: Überzeuge deine Stadt, Gemeinde, oder dein Viertel, Menschen in Seenot aufzunehmen. Organisiere zum Beispiel eine Demo oder sprich verantwortliche Politiker*innen an, geflüchtete Menschen bei euch aufzunehmen.
Hintergrund:
Seehofer, Salvini, und Kurz nutzen die Not von Menschen auf hoher See aus um ihre eigenen Machtkämpfe auszutragen. Sie treten damit internationale Menschenrechte mit Füßen. Das ist unerträglich und widerwärtig.
Viele schwerkranke Menschen auf der Lifeline und schon auf anderen Schiffen vorher mussten tagelang auf hoher See ausharren, bis der gesellschaftliche Druck so groß wurde, dass Seehofer und Konsorten nicht mehr anders konnten, als die Lifeline anlegen zu lassen. Zu diesem Zeitpunkt hatten bereits mehrere Städte und Länder angeboten, die Menschen auf der Lifeline aufzunehmen.
Doch statt die Solidarität innerhalb der Bevölkerung anzuerkennen, versucht Seehofer immer weiter Seenotrettung zu kriminalisieren. Die Crew der Lifeline wird nun von Seehofer vor Gericht gestellt.
In diesen Minuten, Stunden, und Tagen laufen weiterhin Boote aus den Häfen Libyens aus und die Menschen darauf werden keine Hilfe erhalten, denn aufgrund der angespannten Situation ist kein einziges Rettungsschiff mehr auf dem Mittelmeer. Das heißt: Jeden Tag sterben hunderte Menschen auf dem Weg nach Europa. Das ist eine unfassbare humanitäre Katastrophe, die verhindert werden muss.
Seehofers Plan ist es, dass keine Schiffe mehr auslaufen können. Wir wollen genau das Gegenteil: Nicht weniger Rettung, sondern viel viel mehr!

SC Aleviten

Empfehlung: SC Aleviten Paderborn

Sport, Fitness, Gesundheit und Spaß sind Ihr und unser Anliegen. Körperliche Bewegung, Ausdauer und Kraft sind gerade in unserer modernen Leistungsgesellschaft ein wichtiger Faktor.

Wir möchten Sie zu sportlichen Vergnügen motivieren und aktivieren. Sport hat nicht nur eine körperliche Variante, sondern spielt in unserem gesellschaftlichen Leben ein zentrale Rolle. Sowohl der aktive Sportler als auch der treue Sportfreund wirken integrativ auf die Gesellschaft ein.

Sport ist ein Stück Lebensfreude!

Sport macht Spaß, fördert die Ausdauer sowie die Koordination und schafft Selbstvertrauen. Wer regelmäßig Sport treibt, erhält nicht nur seine körperliche sondern auch seine seelische Gesundheit.

Gerade Menschen, die sitzende Tätigkeiten ausüben, sollten besonders auf einen sportlichen Ausgleich achten. Insbesondere Rückenprobleme und Verspannungen können durch gezieltes Training entgegengewirkt werden.

Sport kennt weder Alters- noch Leistungsgrenzen, also machen Sie mit!

 Wir fördern sozial schwache Kinder, Familien und Erwachsene und engagieren uns für Integration durch Sport

Der SC Aleviten Paderborn hat sich auf die Fahnen geschrieben, sich um Menschen mit Migrationshintergrund zu kümmern und in die Gesellschaft zu integrieren. Der SC Aleviten kümmert sich um sozial schwache Kinder und Familien. Der Verein kümmert sich um psychisch Kranke und um straffällige gewordene Menschen und hilft ihnen wieder, sich in die Gesellschaft zu integrieren. Ein Verein, der sich um die Schwächsten unserer Gesellschaft bemüht und ihnen hilft ein Stück Lebensfreude zu vermitteln um dem schweren Alltag zu entgehen. Hilft ihnen in allen Belangen, bei privaten Problemen, bei Behördengängen und bei schulischen und beruflichen Problemen. Selbst Menschen mit Behinderung finden bei dem Verein einen Platz.

Der SC Aleviten Paderborn versucht Kulturen, Nationen und Religionen sich näher zu bringen um gegenseitige Vorurteile abzuschaffen. Der Verein nimmt die Probleme jedes einzelnen Menschen persönlich an und kümmert sich mit der Person persönlich um die Angelegenheit und schafft so eine Lösung bzw. erarbeitet einen Vorschlag, worauf man aufbauen kann.

Besonders den vielen benachteiligten Kindern wird geholfen. Hier erfahren die vielen sozial schwachen und behinderten Kinder, dass sie nicht abgewiesen werden. Sie werden mit ihren Problemen und Hemmnissen angenommen und bekommen das Gefühl, dass sie ernst genommen werden und so akzeptiert werden, wie sie sind. Ohne Vorurteile. Dieses stärkt die Kinder in ihrer Schule und in ihrem privaten Umfeld.

So konnte der Verein viele Kinder, Familien und Erwachsene stabilisieren.

Was auch toll ist, dass Frauen mit Migrationshintergrund sehr gefördert und unterstützt werden.

Der SC Aleviten dient mittlerweile als Vorbild für viele Migranten, Sozial- und Sportvereine.

Mit seinen ehrenamtlichen Helfern ist der SC Aleviten Paderborn in vielen sozialen Bereichen tätig und engagiert sich mit Leidenschaft jeden Tag für den sozialen Frieden in unserer Gesellschaft.

Flüchtlingshilfe Borchen

Empfehlung: fluebo.de

Wir wollen Menschen helfen, die in unserer Gemeinde Zuflucht suchen oder sich in sozialen oder wirtschaftlichen Notlagen befinden. Ihre Herkunft spielt dabei für uns keine Rolle. Wir alle sind Menschen, woher wir auch kommen mögen, und wir alle können eines Tages auf Hilfe angewiesen sein.

Diese Seiten sollen in erster Linie den ehrenamtlichen Helfern Hilfen und Informationen für ihre Arbeit anbieten und ein Forum für den Austausch untereinander sein. Darüber hinaus können Interessierte sich einen Einblick in die Arbeit der FlüBo verschaffen.

Netzwerk Ehrenamt

Aus dem Programm des Kommunalen Integrationszentrums

Für wen?

Ehrenamtliche Initiativen in allen Kommunen des Kreises Paderborn sowie interessierte
Bürgerinnen und Bürger

Warum?

Ziel ist die Vernetzung und effektive Zusammenarbeit von Hauptamt und Ehrenamt.

Was?

Durch regelmäßige Besuche und Teilnahme an Koordinationstreffen weiß das KI um das Geschehen in den Kommunen und kann Belange und Interessen der ehrenamtlichen Helfer schnell feststellen. Die ehrenamtlichen Initiativen im Kreis haben eine Ansprechperson im KI, die bei Fragen und Problemen unterstützend agieren kann. Ein Wegweiser über alle ehrenamtlichen Initiativen wird gepflegt, der interessierten Bürgern Initiativen aufzeigt, bei denen sie sich engagieren können.

Netzwerk Migrantenselbstorganisationen

Für wen?

Migrantenselbstorganisationen im Kreis Paderborn

Warum?

Ziel ist der regelmäßige Kontakt und die Vernetzung zwischen dem KI und
Migrantenselbstorganisationen.

Was?

Das KI besucht über das Jahr verteilt verschiedene Migrantenselbstorganisationen (MSO), hält regelmäßigen Kontakt und regt den Austausch an. Ein Anliegen ist dem KI, die Ansichten und Ideen der MSO in die Arbeit mit einzubeziehen, wodurch effektive Kooperationen entstehen können. Jede MSO kann sich an das KI wenden, wir unterstützen und beraten gerne.

Fragen? Johanna Leifeld, Tel.: 05251 308-4633
leifeldjo@kreis-paderborn.de

Flashmob der Seebrücke Paderborn

Kurz und Prägnant:
Private Seenotrettungsschiffe, wie z.B die Lifeline dürfen nicht mehr auf dem Mittelmeer fahren.

Das bedeutet:
Jeder 5. Flüchtling stirbt auf Hoher See.

Können wir das Massengrab im Mittelmeer einfach ignorieren?
Wir finden nicht.

  • Mittwoch, 17. Oktober 2018 von 17:45 bis 18:15Gestern
  • pinVor der Franziskaner Kirche Paderborn

Wie erinnern diesen Mittwoch an die unzähligen Opfer!
Unterstützt uns bitte dabei.

Bringt Kerzen mit und weiße Laken.

Zum Song „Der Kapitän“ von Sarah Lesch halten wir mehrere Gedänkminuten ab.
Manche legen sich bewegungslos auf den Boden und werden mit dem Laken bedeckt, um die Toten „sichtbar“ für die Passanten zu machen.

Natürlich werden Flyer für Seawatch, Sea- Eye und Lifeline verteilt, um aufzuklären und die Spendenkonten aufzufüllen.

Ladet bitte Freunde und ein, nehmt Euch die 20 Minuten für so ein wichtiges Thema Zeit!

Hilferuf
Die Seebrücke Paderborn

Demokratie leben! Gegen Hetze und Gewalt. – Kundgebung & Konzert am 26. Oktober

Für Freitag, den 26. Oktober, rufen wir partei- und religionsübergreifend auf,  starkes Signal für die Demokratie auf dem Marktplatz beim Neptunbrunnen zu setzen. Wir mixen politische Reden mit Musik der Goodbeats, dem Quintessence Saxophone Quintett, Lothars Cocker Show und weiteren Einzelkünstler*innen.

Unser Aufruf:

DEMOKRATIE LEBEN !

Wir haben nur diese eine Demokratie und es liegt an uns, wie lebendig sie ist. Wir haben das Glück, in einer demokratischen und freiheitlichen Gesellschaft zu leben. Deshalb rufen wir auf: Stärkt und verteidigt unsere Demokratie! Nutzt Euer Wahlrecht und Eure Mitbestimmungsmöglichkeiten, mischt Euch ein und mischt mit! Demokratie braucht Demokratinnen und Demokraten!

Egal, ob in Familie, in der Schule oder auf der Arbeit, ob in Vereinen und Initiativen, ob in Jugend- und Erwachsenenverbänden, ob in kommunalen Räten oder in Parlamenten: Auf die Tagesordnung einer vitalen Demokratie mit ihrer Forderung, aktiv Mitverantwortung zu übernehmen, gehört immer auch die Förderung von echter Beteiligung. Hier gibt es noch Luft nach oben.

Die Verunsicherung wächst angesichts zunehmender sozialer Ungleichheit in unserer Gesellschaft, der Rückkehr von Nationalismen und autoritär geführter Staaten, der Kriege und der Klimakatastrophe. Einfache Lösungen gibt es nicht und kann auch die Demokratie nicht bieten.

Demokratie bedeutet den fairen Streit um einen guten Kompromiss oder eine vernünftige Mehrheitsentscheidung, wo bis zum Ende Minderheiten ihre Rechte wahrnehmen können. In der Demokratie, der Herrschaft des Volkes, kann keine Gruppe für sich in Anspruch nehmen, sie allein sei das Volk. Gerade in unseren unruhigen Zeiten gilt es, nicht weniger, sondern mehr Demokratie zu praktizieren.

Chemnitz, Köthen, Dortmund – gerade erleben wir, wie in einer schäbigen und unerträglichen Art und Weise unsere parlamentarische Demokratie verächtlich gemacht wird, wie gegen Minderheiten, insbesondere gegen Flüchtlinge, jüdische und muslimische Bürgerinnen und Bürger, gehetzt wird und wie in den Parlamenten eine Partei provoziert und gegen einen angeblichen „Unrechtstaat“ polemisiert. Mit Hass und Verachtung agitiert sie gegen unsere Demokratie und strebt einen „Systemwechsel“ an.

Die Alternative zur Demokratie ist eine menschenverachtende Diktatur. Wehret den Anfängen! Diese Lektion haben wir aus den dunkelsten Kapiteln der deutschen Geschichte gelernt. Deshalb ist der Maßstab jeden demokratischen Handelns: „Die Würde des Menschen ist unantastbar“.  Die Würde aller Menschen – ausnahmslos!

Natürlich werden bei politischen Entscheidungsprozessen auch Fehler gemacht. Lasst uns über bessere Lösungswege öffentlich streiten. Machen wir unsere Demokratie noch besser!

Den Aufruf unterstützen bislang bereits:

Aufstehen- Regionalgruppe; BIOHAUS-Stiftung; BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN Kreisverband; BUND Kreisverband;  Dekanat Paderborn; Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB) Region OWL; DIE LINKE. DKP; Evangelischer Kirchenkreis Paderborn-Höxter; Flüchtlingsrat Paderborn; Freie Demokratische Partei (FDP) Kreisverband; Gemeinnütziger Umweltverein progrün; Grüne Jugend; Paderborner Initiative gegen den Krieg; ND; paderbunt; Paderpride; pax christi- Basisgruppe; Schura – Rat der Muslime; Sozialdemokratische Partei (SPD) Kreisverband;

sowie

Sigrid Beer (MdL), Reinhard Borgmeier (Fraktionsvorsitzender Linksfraktion/Offene Liste), Hans Georg Hunstig, Nora Liebetreu, Lothar Pohlschmidt, Adda Schade, Wolfgang Scholle (Ortsvorsteher Lichtenau)